Karriere

Frau Dipl. Ing. 20.August 2001
Die Rabemutter 23.August 2001
Die Feuerwehrfrau 31.August 2001
Die Ärztin 5.November 2001
Das Hobby zum Beruf machen  15.November 2001
 

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Frau Dipl. Ing.

Der Ingenieur, so weiß die Gesellschaft heute ist das was in der Steinzeit der Jäger war. Er geht hinaus ins feindliche Leben, während die Gattin zu Hause die Kinder hütet.

So wie der steinzeitliche Jäger Mammuts nach Hause bringt, die dann über dem Lagerfeuer geröstet werden, so bringt er Geld. Dass dieses erst von der Frau (Sammlerin, sammelt im Supermarkt die Einkäufe) in Essen umgetauscht werden muss und dass das Lagerfeuer heute E-Herd heißt tut dabei wenig zur Sache.

Der Ingenieur ist selbständig, innovativ, leistungsfähig. Daraus ergibt sich also -ja richtig- der Ingenieur muss ein Mann sein.

Kann den jeder Mann Ingenieur werden? Oh, aber natürlich, denn wie aus den eben erläuterten Tatsachen hervorgeht kommt es auf das Geschlecht an, nicht auf die technischen Fähigkeiten.

Nach dem Abitur wusste ich von all dem natürlich noch nicht und beschloss bei der TH Aachen anzufangen. Meine Mutter wurde durch diesen Plan in einen akuten Schockzustand versetzt Mein Vater fiel auch bald in Ohnmacht.

Nicht viel besser die Kommilitonen. Zuerst vermuteten sie wahrscheinlich ich hätte mich auf dem Weg in eine Krankenschwesternschule zu ihnen verirrt (Frauen haben bekanntlich keinen Orientierungssinn), als sie nach ein paar Monaten merkten, dass ich und die anderen Frauen dort ( nur eine Hand voll) tatsächlich dort studieren wollten, wussten sie sofort über unsere wahre Motivation Bescheid: Wir waren nur zu hässlich um einen Mann abzukriegen und da wir keinen Freund hatten ( in Wirklichkeit hatten wir allen einen Freund) hatte wir den ganzen Tag auch nicht zu tun, außer zu lernen.

Ich hatte damals starke Akne- ihr Lieblingsbeweismittel.

Inzwischen habe ich einen Job in einer Firma für technische Leuchten. Die Akne ist weg. Da ich jetzt gut aussehe veranlasst das einige (vor allem KollegINNEN, die selber Sekretärin o.ä. sind vielleicht lieber einen andern Job hätten) hinter meinem rücken zu spekulieren, ob ich mit dem Juniorchef schlafe.

Liebe Frauen, hört als ruhig auf die Werbung: Think Ing

Aber bitte macht nicht folgende Fehler:

- seht nicht zu gut aus, sonst habt ihr Sex mit jedem

- seht nicht zu schlecht aus, sonst seid ihr keine richtige Frau

- seid nicht zu gut, sonst seid ihr Workaholics

- seid nicht zu schlecht, sonst musste das so kommen

- seid nicht zu schüchtern, typisch Frau

- seid nicht zu selbstbewusst, doofe Emanzen

Aber wenn ihr diese Fehler nicht macht, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Silke, 20. August 2001

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Die Rabenmutter

Am Anfang stimmt mein Werdegang ja noch mit der Normfrau überein....aber dann???

Also, so bin ich:

- Glückliche Kindheit gehabt (meine Mutter war und ist Normfrau, hat mich daher rundum und Vollzeit versorgt)

- Schule ohne "Hängenbleiben" bis zum Abi erledigt

- Lehre gemacht

- In meinem Beruf gearbeitet. Nebenbei - schließlich ist man ja ehrgeizig - ein Abendstudium absolviert .

Ach so: Zwischen Lehre und Ende des Studiums auch geheiratet. Aber dann tauchte die Frage auf wie soll es weitergehen. Ich war 26, mein Mann gestandene 11 Jahre älter und hatte schon zu Beginn unserer Beziehung (da war ich 14 !) deutlich gemacht, dass er gerne Kinder hätte. Ich dagegen habe von Anfang an auf dem Standpunkt gestanden, dass ich auch ohne Kinder glücklich sein könnte, da ich meinen Job sehr interessant finde und auf jeden Fall arbeiten wollte. Außerdem wäre zu dieser Zeit auch ein massiver Karriereschritt durch einen längeren Auslandsaufenthalt möglich gewesen.

Nach langen und vielen Diskussionen kamen wir zu einem Kompromiss. Ein Kind - nicht mehrere - dafür kann ich weiterhin meinem Job - allerdings nicht im Ausland - nachgehen. Unser Plan, nachdem wir nun eine Entscheidung getroffen hatten möglichst schnell umzusetzen, klappte prompt. Ich wurde schnell schwanger und bekam im März 1999 unsere (welche Normverletzung und ich habe mich auch noch gefreut) Tochter. Um hier mal ganz deutlich und ohne Missverständnisse eines klarzustellen: Um nichts in der Welt würde ich meine Tochter, die durch einen "Kompromiss" zu Stande kam wieder hergeben wollen. Sie ist mir der wichtigste Mensch im Leben und wahrscheinlich der einzige den ich immer uneingeschränkt lieben werde.

In der Zeit kurz vor der Geburt und direkt nach den 8 Wochen Mutterschutz habe ich (eingeschränkt) zu Hause gearbeitet. Die Kommentare meiner Umwelt allein schon zu dieser Tatsache reichten von "Nun freu Dich doch nicht arbeiten zu müssen und genieß Deinen Urlaub" bis hin zu "noch karrieregeiler geht`s wohl nicht".

Aber es kam noch schlimmer (natürlich nicht aus meiner Sicht). Kaum war meine Tochter 4 Monate wollte ich wieder arbeiten und zwar Vollzeit und nicht von zu Hause aus. Meinen kleinen armen Wurm (also ich bin wirklich eine Rabenmutter) habe ich einer Tagesmutter - einer Freundin von mir - überlassen. Dass mein Mann zu Hause bleibt wurde im übrigem nie diskutiert

und wird auch von mir nicht gewünscht. Schließlich will ich ja auch nicht zu Hause bleiben. Meine Umwelt, insbesondere meine Familie, reagierten unterschiedlich. Meine Eltern sahen die Sache ganz positiv. Schließlich bin ich auch Ihre Tochter und nicht "nur" Mutter ihrer Enkelin. Meine Schwiegermutter mit "du Egoist" - hier bin ich "nur" Mutter der Enkelin und nicht die Tochter.

Bekannte und Freunde reagierten eher abwartend. Manche mit "würde ich zwar nicht machen, kann ich aber verstehen", manche mit "du wirst die Entscheidung die besten Jahre zu verpassen zweifellos bereuen, ganz abgesehen davon, dass dir alles über den Kopf wachsen wird". Obwohl ich das Gefühl nicht los werde, dass mir manche wünschen eine solche "Pflichtverletzung" müsste irgendwie bestraft werden, haben manche vielleicht auch Recht gehabt.

Schließlich nahm ab dann das Chaos seinen Lauf. Ein üblicher Arbeits-Tagesablauf läuft wie folgt:

6:30 Uhr - Mein Wecker schellt für meinen Mann (wann lernt er endlich alleine wach zu werden, ich wollte schließlich nur ein Kind)

7:30 Uhr - für mich ist aufstehen angesagt. Ich habe jetzt eine viertel Stunde um mich "auf die Reihe zu kriegen"

7:45 Uhr - ich beginne meine kleine Schlafmütze zu wecken die sich dann gegen 8:00 Uhr bequemt aus dem Bett zu steigen.

8:30 Uhr - nach kurzem Frühstück, waschen und anziehen sollten wir spätestens jetzt das Haus verlassen (Hektik!!!)

8:40 Uhr - wir machen uns - endlich - auf den Weg zur Tagesmutter, die nur um die Ecke wohnt.

8:45 Uhr - ich verlasse die Wohnung meiner Tagesmutter. Meine Tochter reagiert auf diesen Augenblick - komischerweise periodisch - unterschiedlich. Mal wird mein gehen kaum zur Kenntnis genommen (schließlich ist dort Nico, der Sohn meiner Tagesmutter, nur 10 Monate älter und ihr bester Freund), mal klammer sie sich schreiend an mich (Oh Gott ich Rabenmutter!!) Ist das zweite der Fall bleibe ich meistens nachdem ich die Tür hinter mir zugezogen habe noch kurz stehen, um dann 5 Sekunden später den Kommandierton meiner Tochter - und dann auch ganz tränenfrei - zu vernehmen: Komm Nico, ich will spielen.

9:00 Uhr - jetzt sieht meine Gleitzeit vor, dass ich im Büro bin. Praktisch schaffe ich das aber nie und bin um 9:15 Uhr da. Dank sei meinem Chef - der selbst Vater ist - dieses klaglos zur Kenntnis nimmt.

17:15 Uhr - ich verlasse das Büro, gehe schnell ein paar Kleinigkeiten einkaufen und hetze nach Hause zu meinen Eltern. (Meine Eltern wohnen direkt neben der Tagesmutter und holen meine Tochter um 17:00 Uhr ab.)

18:00 Uhr - nach einem kurzen "Schwätzchen" verlassen meine Tochter und ich Oma und Opa und fahren nach Hause. Dort ist bereits mein Mann und hat - Gott sei dank kann das wenigstens er, ich nämlich nicht - gekocht. Zwischen Abendessen und Zu-Bett-geh-Zeit (ca. 20:00) spielen wir mit unserer Tochter.

Ab acht ist der Haushalt zu erledigen. Dass dieser nicht besonders gepflegt wird - denke ich - ist verständlich. Aber was soll`s. Am Wochenende jedenfalls ist meine Tochter dran, Putzen kann warten.

Was ich da oben geschildert habe ist ein "normaler" Tagesablauf. Hinzu kommen noch diverse Dienstreisen (meine Tochter übernachtet bei einer der Omas) und - man soll es nicht glauben - mein Mann und ich haben an den Wochenenden auch noch ein Privatleben ohne Tochter. Sind wir irgendwo eingeladen oder wollen sonst was unternehmen, wird meine Tochter zur Schlafenszeit "gnadenlos" zu Oma, Opa oder Patenonkel "verfrachtet".

Obwohl wir uns so egoistisch verhalten ist es doch erstaunlich wie gut gelaunt und ausgeglichen unsere Tochter ist. Durch ihren vielen Umgang mit anderen Leuten ist sie sehr aufgeschlossen. Sie lacht gerne und ist, abgesehen von den üblichen "ich will aber noch nicht ins Bett" Geschichten, sehr, sehr umgänglich.

Vielleicht haben ja auch "die Leute" doch nicht Recht und man kann wirklich

Kind und Beruf gleichzeitig haben.

Ina, 23.August 2001

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Die Feuerwehrfrau

Mein Vater war schon immer in der freiwilligen Feuerwehr, aber das hat mich jahrelang nicht weiter interessiert. Mit 16 Jahren dann meldete ich mich spontan in unserer Jugendfeuerwehr an und seit dem bin ich also in diesem Verein.

Ich habe noch Glück, in unserer Einsatzabteilung musste ich nicht erst dafür kämpfen überhaupt aufgenommen zu werden, aber einige Vorbehalte habe ich doch zu spüren bekommen. Mein nächster Vorteil war, dass ich nicht die erste Frau war und mein Vater und mein Ex-Freund (und jetziger Ehemann) mir immer einen gewissen Rückhalt geboten haben.

Das ist natürlich nicht überall so, Feuerwehr ist in vielen Orten immer noch eine Männerdomäne. Wie sagte mir ein "Kamerad" mal so nett : hier sei eine der letzten Möglichkeiten für Männer mal unter sich zu sein und Spaß zu haben und dann kommen auch da noch die Frauen hin und vermießten ihnen alles.... Ich habe ihm als alternativen Rückzugsort das Männerklo vorgeschlagen, garantiert frauenfreie Zone, bis auf die Putzfrau, logo.

Ich kann mich auch noch lebhaft an das letzt wirklich große Hochwasser 1995 hier im Ort erinnern. Über eine Woche hab ich von meiner Wohnung nicht viel gesehen - stundenweise mein Bett, unsere Tochter haben wir rumgereicht ("Kann sie mal eine Nacht bei euch schlafen ??") und meinen Mann bekam ich ab und zu im Gerätehaus zu sehen. Ich stand da also eines Mittags, hab Schläuche zusammen gepackt und Sandsäcke verteilt, da fragte mich ein älterer Herr : "Was machen Frauen eigentlich bei der Feuerwehr ?" erst blieb mir die Spucke weg, dann hab ich überlegt, ob der das jetzt wirklich ernst meint und dann antwortete ich : "Kaffee kochen und Brötchen schmieren!", der gute Mann ging beruhigt weiter .....

Feuerwehr ist vor allem ledigen Frauen zu empfehlen, auf den allermeisten Lehrgängen sind wir höchstens 2 bis 3 Frauen - auf über 30 Männer ! Ich erinnere mich noch an meinen Feuerwehrsanitäterlehrgang : 2 Wochen lang, 34 Männer und ich die einzige Frau - wow, das nenne ich Auswahl !!!!!!! Bösartige Zungen behaupten ja, dass Frauen nur in die Feuerwehr gingen, um sich einen Mann zu angeln und dann verschwänden sie wieder. Nun gut, ich habe meinen Mann in der Feuerwehr kennen gelernt *schäm* aber trotz unserer drei Kinder bin ich immer noch hartnäckig aktiv. Wir haben uns das Ganze aufgeteilt : er rennt zu den allermeisten Einsätzen, ich widme mich der Jugendarbeit - zusammen sorgen wir für Feuerwehrnachwuchs.

Jugendarbeit heißt, dass ich auf Kreisebene Wettbewerbe organisiere, das macht mir viel Spaß und außerdem beschert es mir einen kinderfreien Abend in der Woche, versucht erst gar nicht, mit Mittwoch Abends zu erreichen !

Mittlerweile bin ich hier im Kreis bekannt und hier gibt es nicht mehr all zu viele Abneigungen gegen Frauen in der Feuerwehr (seit 2 Jahren nimmt auch die letzte Jugendfeuerwehr Mädchen auf), in Nordhessen gibt es in einigen Feuerwehren sogar mehr Frauen als Männer - aber für ganz Deutschland betrachtet sieht es frauentechnisch noch ganz übel aus.

Da nutzt es meiner Meinung nach auch nichts, wenn die Dienstvorschriften emanzipiert werden : Die/die Gruppenführer/in befiehlt dem/der Melder/in - ihr wisst was ich meine *würg* eher im Gegenteil, das zieht doch die weiblichen Feuerwehrangehörigen ins lächerliche.

Tina, Hauptfeuerwehrmann, 31.August 2001

Kreisjugendfeuwerwehrverband Main Taunus

 

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Die Ärztin

Bin ich eine Normfrau?

Nein, ich trage weder Kleidergröße 36/38, noch habe ich zwei Kinder (ein Junge, ein Mädchen), noch habe ich für meine Familie meinen Beruf aufgegeben.

Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Als Teenie ging ich lieber zum Sport und in den Jugendchor statt in die Disco.

Nach dem Abitur verwirklichte ich meinen ersten Traum - der hieß MEDIZINSTUDIUM. Bevor ich zum ersten Mal ein Institutstor hinter mir zuschlagen durfte, kamen die Mühen

der Ebene ... Krankenpflegejahr in einem großen Versorgungskrankenhaus. In diesem einen Jahr wurde ich endgültig erwachsen.

Mein Studium verlief in einem Gleichmaß von Tagen mit Vorlesungen, Seminaren und endlos vielen Praktika unterbrochen von Examenszeiten im schwarzen Kostüm und von der Aufregung geröteten Wangen.

Die Jahre vergingen, und es kam die Zeit der Entscheidung. Welche Fachweiterbildung wollte ich machen? Hier brach ich aus den Konventionen aus. Warum studiert man Medizin? Viele meinen, weil wir alle ein Helfersyndrom haben. Aber es gibt viele Gründe, auch weniger hehre wie Geld und Karriere. Helfen und Heilen wollte ich schon, aber auf meine Weise ... darum wurde ich Pharmakologin. Von den 130 Kommilitonen meines Jahrganges gingen vier in ein

experimentelles oder klinisch-experimentelles Fach, zwei von uns waren Frauen.

Ich wurde also Assistentin in der Pharmakologie und absolvierte meine experimentelle Basisausbildung, die nur das fortsetzte, was ich als Diplomandin schon gemacht hatte. Ein längerer Auslandsaufenthalt rundete die ganze Sache ab. Als ich aus dem Ausland zurückkam, schrieb ich meine Doktorarbeit und wechselte in die klinische Abteilung meines Faches und profilierte mich auf dem Gebiet der Arzneimittelsicherheit. Hier konnte ich meine Auffassung

von Helfen und Heilen leben, nämlich meinen Kollegen am Krankenbett in schwierigen Situationen beistehen und ihnen mit meiner Erfahrung Entscheidungen erleichtern. Aber so etwas war in den 90er Jahren wenig gefragt, also bewegte ich mich mal wieder außerhalb der Norm.

Und wie war das mit dem netten jungen Mann, so zwei bis drei Jahre älter als man selbst? Essig war's. Mir begegnete einer, der immerhin 20 Jahre älter war als ich und eben second hand, aber wir hatten viele gemeinsame (berufliche) Interessen. Kann sich einer vorstellen, wie schön es sein kann, wenn man an einem nebligen Samstagnachmittag im Labor steht und sich streitet, dass die Fetzen fliegen? Aber wir haben seine Methoden validiert ... Als wir damit lange fertig waren, haben wir geheiratet. Die Frage nach Kindern hat sich uns nicht gestellt ... bis uns diese Entscheidung abgenommen wurde. Ich war 34 Jahre alt, als unsere Tochter geboren wurde.

Ja, ich ging in den Erziehungsurlaub, um nach neun Monaten festzustellen, dass es mich wahnsinnig macht, nur für Mann, Kind und Haushalt da zu sein. Aber ich will nicht lügen ...

in dieser Zeit ist auch mein erstes Buch entstanden. Mit einem Stipendium qualifizierte ich mich auf dem Gebiet der Arzneimittelepidemiologie, die sich mit der Häufigkeit unerwünschter Wirkungen, Verordnungsverhalten, Einnahmetreue u.ä. befasst. Danach habe ich mit meinem Mann eine Beratungsfirma als gleichberechtigte Partner gegründet. Auch damit bewege ich mich keinesfalls in der Norm ... Frau mit Kind und selbständig ...

Aber es macht Spaß. Meine Tochter entwickelt sich prächtig, ist selbständig für ihr Alter und findet es wichtig, dass sie ihren eigenen Schreibtisch im Büro hat. Nicht, dass jetzt jemand denkt, ich würde doch so eine Werbe-Mami sein ... Kind auf dem Schoß und Maus in der Hand. Das funktioniert so nicht, aber am späten Nachmittag und am Wochenende, wenn der Termindruck keine Familienfreizeit zulässt, ist es so o.k. Lieber fahre ich am Wochenende mit

ihr Fahrrad oder lasse mit ihr Drachen steigen, aber manchmal geht es eben nicht ...

... und die Sache mit der Kleidergröße würde ich nur halb so wichtig finden, wenn es in Größe 44 nicht nur sackartige Gewänder gäbe ...

Claudia, 5.November 2001

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Das Hobby zum Beruf machen

 

 

Ich bin mit meinem Herz dabei und wenn das der Fall ist, dann kommen die Ideen von alleine und der Erfolg auch.

Man darf einfach nicht aufgeben und egal was die Leute sagen, immer an seinem Ziel festhalten. Deshalb habe ich auch einen Traumstammtisch ins Leben gerufen, damit sich die Menschen gegenseitig in ihren Träumen (Lebensträume) unterstützen.

Außerdem nutze ich die Gelegenheiten, die mir geboten werden, und vieles ergibt sich von alleine, wenn man genau hinschaut.

Ich möchte auch die Menschen bewegen, ihre Träume zu leben, viele Menschen leben einfach nur so dahin und machen sich keine Gedanken.

Ediths Produkte könnt ihr jetzt auch online bestellen

 

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