Karriere
Deine Geschichte auf dieser Seite ??? Dann schick mir bitte eine Mail !Frau Dipl. Ing.Der Ingenieur, so weiß die Gesellschaft heute ist das was in der Steinzeit der Jäger war. Er geht hinaus ins feindliche Leben, während die Gattin zu Hause die Kinder hütet. So wie der steinzeitliche Jäger Mammuts nach Hause bringt, die dann über dem Lagerfeuer geröstet werden, so bringt er Geld. Dass dieses erst von der Frau (Sammlerin, sammelt im Supermarkt die Einkäufe) in Essen umgetauscht werden muss und dass das Lagerfeuer heute E-Herd heißt tut dabei wenig zur Sache. Der Ingenieur ist selbständig, innovativ, leistungsfähig. Daraus ergibt sich also -ja richtig- der Ingenieur muss ein Mann sein. Kann den jeder Mann Ingenieur werden? Oh, aber natürlich, denn wie aus den eben erläuterten Tatsachen hervorgeht kommt es auf das Geschlecht an, nicht auf die technischen Fähigkeiten. Nach dem Abitur wusste ich von all dem natürlich noch nicht und beschloss bei der TH Aachen anzufangen. Meine Mutter wurde durch diesen Plan in einen akuten Schockzustand versetzt Mein Vater fiel auch bald in Ohnmacht. Nicht viel besser die Kommilitonen. Zuerst vermuteten sie wahrscheinlich ich hätte mich auf dem Weg in eine Krankenschwesternschule zu ihnen verirrt (Frauen haben bekanntlich keinen Orientierungssinn), als sie nach ein paar Monaten merkten, dass ich und die anderen Frauen dort ( nur eine Hand voll) tatsächlich dort studieren wollten, wussten sie sofort über unsere wahre Motivation Bescheid: Wir waren nur zu hässlich um einen Mann abzukriegen und da wir keinen Freund hatten ( in Wirklichkeit hatten wir allen einen Freund) hatte wir den ganzen Tag auch nicht zu tun, außer zu lernen. Ich hatte damals starke Akne- ihr Lieblingsbeweismittel. Inzwischen habe ich einen Job in einer Firma für technische Leuchten. Die Akne ist weg. Da ich jetzt gut aussehe veranlasst das einige (vor allem KollegINNEN, die selber Sekretärin o.ä. sind vielleicht lieber einen andern Job hätten) hinter meinem rücken zu spekulieren, ob ich mit dem Juniorchef schlafe. Liebe Frauen, hört als ruhig auf die Werbung: Think Ing Aber bitte macht nicht folgende Fehler: - seht nicht zu gut aus, sonst habt ihr Sex mit jedem - seht nicht zu schlecht aus, sonst seid ihr keine richtige Frau - seid nicht zu gut, sonst seid ihr Workaholics - seid nicht zu schlecht, sonst musste das so kommen - seid nicht zu schüchtern, typisch Frau - seid nicht zu selbstbewusst, doofe Emanzen Aber wenn ihr diese Fehler nicht macht, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Silke, 20. August 2001
Die RabenmutterAm Anfang stimmt mein Werdegang ja noch mit der Normfrau überein....aber dann??? Also, so bin ich: - Glückliche Kindheit gehabt (meine Mutter war und ist Normfrau, hat mich daher rundum und Vollzeit versorgt) - Schule ohne "Hängenbleiben" bis zum Abi erledigt - Lehre gemacht - In meinem Beruf gearbeitet. Nebenbei - schließlich ist man ja ehrgeizig - ein Abendstudium absolviert . Ach so: Zwischen Lehre und Ende des Studiums auch geheiratet. Aber dann tauchte die Frage auf wie soll es weitergehen. Ich war 26, mein Mann gestandene 11 Jahre älter und hatte schon zu Beginn unserer Beziehung (da war ich 14 !) deutlich gemacht, dass er gerne Kinder hätte. Ich dagegen habe von Anfang an auf dem Standpunkt gestanden, dass ich auch ohne Kinder glücklich sein könnte, da ich meinen Job sehr interessant finde und auf jeden Fall arbeiten wollte. Außerdem wäre zu dieser Zeit auch ein massiver Karriereschritt durch einen längeren Auslandsaufenthalt möglich gewesen. Nach langen und vielen Diskussionen kamen wir zu einem Kompromiss. Ein Kind - nicht mehrere - dafür kann ich weiterhin meinem Job - allerdings nicht im Ausland - nachgehen. Unser Plan, nachdem wir nun eine Entscheidung getroffen hatten möglichst schnell umzusetzen, klappte prompt. Ich wurde schnell schwanger und bekam im März 1999 unsere (welche Normverletzung und ich habe mich auch noch gefreut) Tochter. Um hier mal ganz deutlich und ohne Missverständnisse eines klarzustellen: Um nichts in der Welt würde ich meine Tochter, die durch einen "Kompromiss" zu Stande kam wieder hergeben wollen. Sie ist mir der wichtigste Mensch im Leben und wahrscheinlich der einzige den ich immer uneingeschränkt lieben werde. In der Zeit kurz vor der Geburt und direkt nach den 8 Wochen Mutterschutz habe ich (eingeschränkt) zu Hause gearbeitet. Die Kommentare meiner Umwelt allein schon zu dieser Tatsache reichten von "Nun freu Dich doch nicht arbeiten zu müssen und genieß Deinen Urlaub" bis hin zu "noch karrieregeiler geht`s wohl nicht". Aber es kam noch schlimmer (natürlich nicht aus meiner Sicht). Kaum war meine Tochter 4 Monate wollte ich wieder arbeiten und zwar Vollzeit und nicht von zu Hause aus. Meinen kleinen armen Wurm (also ich bin wirklich eine Rabenmutter) habe ich einer Tagesmutter - einer Freundin von mir - überlassen. Dass mein Mann zu Hause bleibt wurde im übrigem nie diskutiert und wird auch von mir nicht gewünscht. Schließlich will ich ja auch nicht zu Hause bleiben. Meine Umwelt, insbesondere meine Familie, reagierten unterschiedlich. Meine Eltern sahen die Sache ganz positiv. Schließlich bin ich auch Ihre Tochter und nicht "nur" Mutter ihrer Enkelin. Meine Schwiegermutter mit "du Egoist" - hier bin ich "nur" Mutter der Enkelin und nicht die Tochter. Bekannte und Freunde reagierten eher abwartend. Manche mit "würde ich zwar nicht machen, kann ich aber verstehen", manche mit "du wirst die Entscheidung die besten Jahre zu verpassen zweifellos bereuen, ganz abgesehen davon, dass dir alles über den Kopf wachsen wird". Obwohl ich das Gefühl nicht los werde, dass mir manche wünschen eine solche "Pflichtverletzung" müsste irgendwie bestraft werden, haben manche vielleicht auch Recht gehabt. Schließlich nahm ab dann das Chaos seinen Lauf. Ein üblicher Arbeits-Tagesablauf läuft wie folgt: 6:30 Uhr - Mein Wecker schellt für meinen Mann (wann lernt er endlich alleine wach zu werden, ich wollte schließlich nur ein Kind) 7:30 Uhr - für mich ist aufstehen angesagt. Ich habe jetzt eine viertel Stunde um mich "auf die Reihe zu kriegen" 7:45 Uhr - ich beginne meine kleine Schlafmütze zu wecken die sich dann gegen 8:00 Uhr bequemt aus dem Bett zu steigen. 8:30 Uhr - nach kurzem Frühstück, waschen und anziehen sollten wir spätestens jetzt das Haus verlassen (Hektik!!!) 8:40 Uhr - wir machen uns - endlich - auf den Weg zur Tagesmutter, die nur um die Ecke wohnt. 8:45 Uhr - ich verlasse die Wohnung meiner Tagesmutter. Meine Tochter reagiert auf diesen Augenblick - komischerweise periodisch - unterschiedlich. Mal wird mein gehen kaum zur Kenntnis genommen (schließlich ist dort Nico, der Sohn meiner Tagesmutter, nur 10 Monate älter und ihr bester Freund), mal klammer sie sich schreiend an mich (Oh Gott ich Rabenmutter!!) Ist das zweite der Fall bleibe ich meistens nachdem ich die Tür hinter mir zugezogen habe noch kurz stehen, um dann 5 Sekunden später den Kommandierton meiner Tochter - und dann auch ganz tränenfrei - zu vernehmen: Komm Nico, ich will spielen. 9:00 Uhr - jetzt sieht meine Gleitzeit vor, dass ich im Büro bin. Praktisch schaffe ich das aber nie und bin um 9:15 Uhr da. Dank sei meinem Chef - der selbst Vater ist - dieses klaglos zur Kenntnis nimmt. 17:15 Uhr - ich verlasse das Büro, gehe schnell ein paar Kleinigkeiten einkaufen und hetze nach Hause zu meinen Eltern. (Meine Eltern wohnen direkt neben der Tagesmutter und holen meine Tochter um 17:00 Uhr ab.) 18:00 Uhr - nach einem kurzen "Schwätzchen" verlassen meine Tochter und ich Oma und Opa und fahren nach Hause. Dort ist bereits mein Mann und hat - Gott sei dank kann das wenigstens er, ich nämlich nicht - gekocht. Zwischen Abendessen und Zu-Bett-geh-Zeit (ca. 20:00) spielen wir mit unserer Tochter. Ab acht ist der Haushalt zu erledigen. Dass dieser nicht besonders gepflegt wird - denke ich - ist verständlich. Aber was soll`s. Am Wochenende jedenfalls ist meine Tochter dran, Putzen kann warten. Was ich da oben geschildert habe ist ein "normaler" Tagesablauf. Hinzu kommen noch diverse Dienstreisen (meine Tochter übernachtet bei einer der Omas) und - man soll es nicht glauben - mein Mann und ich haben an den Wochenenden auch noch ein Privatleben ohne Tochter. Sind wir irgendwo eingeladen oder wollen sonst was unternehmen, wird meine Tochter zur Schlafenszeit "gnadenlos" zu Oma, Opa oder Patenonkel "verfrachtet". Obwohl wir uns so egoistisch verhalten ist es doch erstaunlich wie gut gelaunt und ausgeglichen unsere Tochter ist. Durch ihren vielen Umgang mit anderen Leuten ist sie sehr aufgeschlossen. Sie lacht gerne und ist, abgesehen von den üblichen "ich will aber noch nicht ins Bett" Geschichten, sehr, sehr umgänglich. Vielleicht haben ja auch "die Leute" doch nicht Recht und man kann wirklich Kind und Beruf gleichzeitig haben. Ina, 23.August 2001
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Ich bin mit meinem Herz dabei und wenn das der Fall ist, dann kommen die Ideen von alleine und der Erfolg auch.
Man darf einfach nicht aufgeben und egal was die Leute sagen, immer an seinem Ziel festhalten. Deshalb habe ich auch einen Traumstammtisch ins Leben gerufen, damit sich die Menschen gegenseitig in ihren Träumen (Lebensträume) unterstützen.
Außerdem nutze ich die Gelegenheiten, die mir geboten werden, und vieles ergibt sich von alleine, wenn man genau hinschaut.
Ich möchte auch die Menschen bewegen, ihre Träume zu leben, viele Menschen leben einfach nur so dahin und machen sich keine Gedanken.
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